Andreas Ruby erhält als Projektpartner den Kunstpreis "Zwei zu eins"

Andreas Ruby Parkour in München

"Zwei:eins" ist ein Preis für Künstler mit Bezug zu München. Ausgezeichnet wird die Zusammenarbeit eines Künstlers mit einem Fachmann vom außerkünstlerischen Bereich.Zwei zu eins 2016

2016 ging der Preis an Alexis Dworsky mit seiner Projektidee "Sport im urbanen Raum / Modern Trimm-Dich-Pfad" und Andreas Ruby, den Vorsitzenden von FAM München e.V. und aktiven Parkour-Sportler. Das Projekt soll im Laufe des folgenden Jahres umgesetzt werden. Was genau aus dieser unerwarteten Partnerschaft von einem Künstler und einem Sportler entsteht, ist nicht festgelegt.

Parkour in München Andreas RubyEs geht darum, die Stadt auf eine ungewöhnliche Weise zu sehen, etwa wie ein Trimm-Dich-Pfad. Alexis Dworsky definiert die Kunst als "neue Wahrnehmung der Welt". Sein Projekt soll die Leute dazu motivieren, die Stadt mit anderen Augen zu sehen. Ähnliche Ideen vertritt auch die Parkourphilosophy und das Konzept des Vereins FAM München e.V. Laut letzter ist die Stadt für einen Traceur (Parkour-Sportler) ein Spielplatz. Dank der Kreativität, Offenheit für nicht normiertes Handeln und nicht zuletzt Körperkontrolle wird die Architektur der Stadt als eine vielfältige unerschöpfliche Sammlung Fitnessgeräte betrachtet. Darum wird Parkour auch nicht als reine Sportart sondern als Grauzone zwischen Sport, Kunst und Lebensstil verstanden.

Als eine Idee für die Kooperation der beiden Künstler nannte Alexis Dworsky eine App für Sport im öffentlichen Raum, das könnte aber alles Mögliche sein. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die bei der Preisverleihung 2017 in WhiteBOX präsentiert werden sollen.

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Abendzeitung

München TV

Süddeutsche Zeitung 

 

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